Sonnenhäuser - Das Sonnenhaus-Institut

Die Gemeinhardt AG ist Mitglied im Sonnenhaus-Institut. Das Sonnenhaus-Institut wurde 2004 als Verein mit Sitz in Straubing gegründet und will die Entwicklung und Verbreitung weitestgehend solar beheizter Gebäude vorantreiben.

Bis dahin wurden seit dem Jahr 1998 in Bayern und Baden-Württemberg ca. 50 Sonnenhäuser neu gebaut und etwa halb so viele Altbauten auf Sonnenhaus-Standard umgerüstet.

Baukonzept eines Sonnenhauses und die richtige Orientierung zur Sonne

Etwa ein Drittel der Primärenergieträger (Erdöl, Erdgas, Kohle) wandeln wir in Wärme um; davon wird der größte Teil für Raumheizung und Warmwasser verwendet. Der Klimawandel und die Importabhängigkeit von fossilen Energieträgern, deren Vorräte in wenigen Jahrzehnten zur Neige gehen, zwingen zu schnellem Handeln. Weitgehend solar beheizte Wohnhäuser zeigen bereits heute, wie wir diese Herausforderung ohne Verlust an Lebensqualität meistern können.

Es gilt aber nicht nur im Bauen neue Standards zu setzen, sondern auch die Energieverbräuche im Gebäudebestand drastisch zu reduzieren. Durch sinnvolle Sanierungsmaßnahmen und eine große thermische Solaranlage ließe sich der Wärmeverbrauch auf ein Drittel bis ein Viertel senken. Nur unter diesen Voraussetzungen reichen in Zukunft die Ressourcen nachwachsender Rohstoffe (wie Holz) aus, um den Restenergiebedarf zu decken.

Hauptkriterien Baustandard Sonnenhaus:

Dämmstandard gemäß "KFW 40" oder besser
Primärenergiebedarf < 15 kWh/m²a
Heizung: Hauptenergieträger Sonne
(solarer Deckungsgrad > 50%)
Nachheizung regenerativ

Ein steil nach Süden geneigtes Solardach und ein großer, im Wohnbereich integrierter Wassertank sind die prägenden Merkmale der Sonnenhaus-Architektur und Symbole für eine weitgehend unabhängige Energieversorgung.

Der Jahres-Primärenergiebedarf von 5 bis 15 kWh pro m² Gebäudenutzfläche unterschreitet den eines Passivhauses mit Klimakompaktgerät oder elektrischer Wärmepumpenheizung etwa um das Vierfache.

Der Primärenergiebedarf eines Systems umfasst zusätzlich zum eigentlichen Energiebedarf auch Hilfsenergien (wie elektrischen Strom für Pumpen) und die Energiemenge, die durch vorgelagerte Prozessketten außerhalb der Systemgrenze bei der Gewinnung, Umwandlung und Verteilung des Energieträgers benötigt wird.

Beim Sonnenhaus-Heizkonzept ist der fossile Energieeinsatz sehr gering, da die Wärme zu 100% regenerativ erzeugt wird. Zudem kommen Energiesparpumpen zum Einsatz, so dass nur ein jährlicher Stromverbrauch von ca. 300 bis 400 Kilowattstunden für Hilfsenergien anfällt.

Die wichtigste Voraussetzung für einen niedrigen Heizenergieverbrauch ist eine gute, kältebrückenfreie und luftdichte Wärmedämmung der Gebäude-Hüllflächen. Hier gilt es die Anforderungen der Energieeinsparverordnung um wenigstens 45% zu unterschreiten bzw. einen Dämmstandard nach "KFW-40" zu erreichen.

Gerne realisieren wir Ihr Sonnenhaus.

Detaillierte Infos erhalten Sie auf der ausführlichen Homepage des Sonnenhaus-Institutes.

News
 
Freitag, 03. Juli 2009

Neubau und Modernisierung

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Kategorie: Photovoltaik, Solar, Wärmepumpe, Biomasse